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suelles

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1

Friday, November 9th 2007, 12:04pm

Fat Bob S

Hallo,
ich bin seit Monaten interessierter Mitleser hier im Forum und habe mir zwischenzeitlich einen TD 318 gekauft. Ich bin mit dem PS eigentlich zufrieden, mag aber designtechnisch eher die sogenannten Bohrtürme. Ich möchte mir nun im kommenden Jahr einen Fat Bob gebraucht kaufen, auf Grund des Budgets aber eher mit einer "schlichten" Bestückung Tonarm und System betreffend. Was würde solch ein Gerät Eurer Meinung nach kosten, respektive müsste ich ausgeben? Für Alternativvorschläge bin ich natürlich offen.

Vielen Dank vorab
Gruß
Guido

sm.ts

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2

Friday, November 9th 2007, 12:26pm

Hallo,

ein gebrauchter Fat Bob S ist bestimmt eine gute Wahl und sollte je nach Alter und Ausführung zwischen 1200 Euro und 1800.- Euro liegen.
In der Standardausführung wohlgemerkt, d.h. mit TR 2.6 und TR Cantare System. Ältere Modelle hatten ein Goldring Eroica drauf.
Viele Grüsse,
Sepp.

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Miles

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3

Friday, November 9th 2007, 3:37pm

Hallo,

Fat Bobs zu Gebrauchtpreisen findet man eher selten bei Ebay oder Audio-markt.de, die meisten sind Händlerangebote knapp unter Listenpreis.

Ich war auch am Fat Bob S interessiert, habe mich dann aber für einen Scheu Premier entschieden. Gründe: weniger protziges Design, Flexibilität in Bezug auf Tonarme, Sympathie für den Hersteller :)
Claude

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Scheu Premier MkIII + SME309/Benz Ace L + Scheu Classic 12"/Denon DL103R

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oswald

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4

Friday, November 9th 2007, 3:40pm

Quoted

Original von Miles
Gründe: weniger protziges Design,


protzig ?(
oswald
aaa - mitglied

Miles

Gegen Analogkäse

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5

Friday, November 9th 2007, 3:41pm

Ich finde glänzend poliertes Metall protzig, es erinnert mich an Harleys ;)
Claude

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tannoymann

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6

Friday, November 9th 2007, 3:49pm

Hallo!
Fat Bob S ist eine sehr gute Wahl. Er ist bei den Tonarmen sehr wohl flexibel, 2 Basen möglich als 9 oder 12 Zoll, Transrotor macht auch jede Wunschbohrung für die verschiedenen TA. Außerdem kann man auf Grund der Plattenspieler-Rund-Konstruktion externe Basen (Messingzylinder mit drehbarer Plexiplatte), falls der Dreher auf zB optionaler Schieferplatte steht, sehr bequem dazustellen. Genial ist auch das selbstschmierende Lager. TMD-Lager aufrüstbar, ausgezeichnet auch das Konstant-Netzteil. Dicke Empfehlung! Unlängst war die Basisversion im audiomarkt für ca 1500 zu haben.
Klanglich spielt das Gerät weit oberhalb seiner Preisklasse. Leider genießt TR in diesem Forum nicht gerade die größte Sympathie. Ich habe allerdings nur beste Erfahrungen mit TR gemacht. Höre selbst u. a. mit Fat BOB S und Pianta 40/80, beide mit jeweils 2 Armen, TMD-Lager und Netzteil Konstant.
Grüße
Willi
Hört mit: siehe Steckbrief

tannoymann

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7

Friday, November 9th 2007, 3:52pm

Quoted

Ich finde glänzend poliertes Metall protzig, es erinnert mich an Harleys


Mich erinnert vieles an vieles, was kein Ausschlussgrund sein möge.
Hört mit: siehe Steckbrief

8

Friday, November 9th 2007, 4:16pm

Ich liebe Harleys - hab aber keinen Motoradführerschein :D :D :D
Aber zurück zum Fat Bob. Ich finde diesen einen sehr guten Plattenspieler. Was für mich noch positives dazukommt ist seine Upgradefähigkeit je nach Geldbeutellage.

Gruß

Dietmar

webbymax

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9

Friday, November 9th 2007, 4:43pm

Der Fat Bob S mag viel Alu zeigen, protzig ist er aber nicht. Das Gegenteil trifft zu: das Fehlen einer rechteckigen Zarge oder ausgestellter Beine sorgt für eine geradezu filigrane Erscheinung. Man kann ihn fast als einen modernen Klassiker bezeichnen. Ich mag ihn.

Michael.K

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10

Friday, November 9th 2007, 4:52pm

Ich mag ihn auch.

Und bin sehr zufrieden mit ihm. :P :P

Er muß glänzen damit Ich mich darin spiegel kann. :D



Michael
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kdgilson

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11

Friday, November 9th 2007, 5:00pm

...auch ich finde der Fat Bob ist neu, wie auch gebraucht teuer, zu teuer.

Wie schon genannt, hat ein Scheu ein besseres Preis/Leistungsverhältnis - neu wie auch gebraucht.

Klaus-Dieter

asche

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12

Friday, November 9th 2007, 5:15pm

Hallo,
ich habe selber einen Fat Bob S und bin sehr zufrieden. auch mit dem modifizierten Rega Tonarm und (seinerzeit) mit dem Goldring Eroica LX kann man sehr gut Musik hören. Das schöne ist, dass man, wenn man die Anschaffung verkraftet hat, beliebig aufrüsten kann: neues System, anderen Tonarm oder nur neue Verkabelung. Ich kann nur empfehlen den Mitlaufbesen dazu zu nehmen.

Der Vergleich mit Preis-/Leistung zum Scheu hinkt ein bisschen. Auch wenn ich das Scheu Laufwerk auch kenne und man da auch gut mit Musik hören kann, sollte man bedenken, dass das (fast) alles Kusntstoff ist. Ob es poliertes Alu ist oder schwarzes Kusntstoff ist wohl Geschmacksache. Ich finde den Fat Bob S auch nicht protzig, sondern einfach nur schön.

Gruß,
Andreas

kajetan

analogi

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13

Friday, November 9th 2007, 6:13pm

Moin,

die Protz-Diskussion hat man irgendwie dauernd. Ich schrieb schon an anderer Stelle, dass man sich den fetten Bob einfach mal schwarz vorstellen möge und schon hat man ein nur auf's Wesentliche reduziertes Laufwerk vor sich stehen. (Na wenigstens hat diesmal noch keiner behauptet, das Teil wäre verchromt.) Ich betreibe ihn mit zwei Armen (SME improved und 3500), mit TMD und Fuss-Netzteil und ich kann so was von nicht klagen und verschwende eigentlich keinen Gedanken an eine der anderen hübschen Töchter. Was will man mehr?
Seit ich das Teil habe, läuft mein CDP nur noch hin und wieder mal, weil es leider eben doch nicht alles in Schwarz gibt. Billig sind die Bobs nicht, aber zu teuer meiner Meinung nach auch nicht, wenn ich mir anderes so anschaue. Ich habe die Ausgabe jedenfalls niemals bereut und würde mal dreist behaupten, mehr Laufwerk brauchen die Wenigsten.
Ich denke ebenfalls, dass das mal ein absoluter Klassiker wird (wenn es nicht schon einer ist), so wie ein Barcelona-Sessel vielleicht. Der kommt auch manchen protzig vor, aber es ist vor allem einfach ein genialer Sessel!


Gruß


Dirk


Ach ja: Wenn es denn ein anderer geworden wäre, so der wohl Nottingham Analogue geheißen.

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rob

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14

Friday, November 9th 2007, 6:38pm

Hallo.

Der Fat Bob S war bei mir in der engsten Auswahl. Der scheint nur auf Fotos als Enzelobjekt vielleicht protzig. Integriert in eine normale Arbeitumgebung ist der sehr unscheinbar. Reduziert auf das Wesentliche. Für mich der einzige TR, der optisch und haptisch wirklich auf den Punkt gelungen ist. In Schwarz einbrennlackiert gefiele er mir noch besser. Das Material war jedenfalls ein wesentliches Auswahlkriterium. Acryl kommt mir keines in die Bude, nicht mal als Pfeffermühle. Preisleistung hin oder her.

lg
rob

Miles

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15

Friday, November 9th 2007, 6:53pm

Sorry dass ich diese Design-Diskussion angestossen habe, ich wollte nur meine Gründe für den Scheu darlegen. Die Optik ist natürlich eine reine Geschmacksfrage.

Was die Tonarmflexibilität angeht, so sind indiviuell angepasste Basen beim Fat Bob wahrscheinlich viel teuerer als beim Scheu. Eine zusätzliche SME-Basis kostet schon 322€, beim Premier MkIII ist schon eine zweite Basis dran, die ich ohne Mehrpreis passend für SME-Arme bekam. Ich weiss nicht wie teuer es wäre wenn ich jetzt eine Rega-Basis bräuchte, aber so kostspielig kann dieses kleine Stück Acryl nicht sein.

Ein Vorteil des Fat Bob ist die Möglichkeit später auf das Magnetlager upzugraden.
Claude

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16

Friday, November 9th 2007, 6:55pm

RE: Fat Bob S

Hallo Suelles,
über Geschmack läßt sich streiten, aber wenn's nicht unbedingt ein Fat Bob sein muß, würde ich Acoustic Sold, Karl Wirth Tonmaschen empfehlen. Diese Plattenspieler, die z.T. mit drei Armen bestückbar sind, sehen wesentlich eleganter als die neueren TRansrotor-Laufwerke aus. Wenn sie hochglanz poliert sind, sehen sie fast wie verchromte Exemplare aus. Ich wollte lange Zeit einen Aquila Gold oder Orpheo kaufen. Nachdem ich sie "in natura" gesehen hatte, ließ meine Begeisterung nach.
Den Fat Bob gibt es schon seit längerem, aber nur die jüngsten Creationen, die etwas anders aussehen als der Ur-Fat Bob, können mit dem TMR-Lager ausgerüstet werden. Bei den alten ist das vermutlich nicht möglich.
Mit den besten Grüßen
Prof. van Dusen

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oswald

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17

Friday, November 9th 2007, 7:16pm

Quoted

Original von tannoymann
Er ist bei den Tonarmen sehr wohl flexibel, 2 Basen möglich als 9 oder 12 Zoll, Transrotor macht auch jede Wunschbohrung für die verschiedenen TA. Außerdem kann man auf Grund der Plattenspieler-Rund-Konstruktion externe Basen (Messingzylinder mit drehbarer Plexiplatte), falls der Dreher auf zB optionaler Schieferplatte steht, sehr bequem dazustellen.
Willi


da habe ich die passenden bilder zu willis beschreibung :D

aaa - mitglied

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oswald

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18

Friday, November 9th 2007, 7:21pm

der ordnung halber :D

[IMG]http://www.analog-forum.de/bilder3/hEtUr2IyCpHeQn9 x.jpg[/IMG]

das funzt mit einem scheu natürlich auch ;)

und die beiden vertragen sich auch gut .



der scheumotor ist aber nicht auf dauer zufriedenstellend.
oswald
aaa - mitglied

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kajetan

analogi

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19

Friday, November 9th 2007, 7:49pm

So bei Lichte betrachtet sieht der Bob in meinen Augen eigentlich durchaus ein Stück dezenter aus als der Scheu. Hat halt nicht vier Materialien/Farben und ist eher aus einem Guss. Na ja - ist natürlich nicht wichtig, aber da gerad darüber gesprochen wird.

Oft habe ich den Eindruck, es wird über den Bob geredet und man meint eigentlich TR insgesamt.

Gruß

Dirk

thorupp

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20

Friday, November 9th 2007, 7:59pm

ach geh,
da ist doch einer häßlicher wie der andere, obwohl, wären sie weiss würde ich beide nehmen ;)
LG
Thomas

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friedrich29

Feuer und Flamme

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21

Friday, November 9th 2007, 8:15pm

Hey Jungs,

sacht mal, geht es noch? 90% der Antworten gehören eigentlich in die Auslaufrille, ist ja schön, dass hier jeder seine ästhetischen Befindlichkeiten und Wehwechen preisgibt, aber eine Antwort hat der Thread-Starter bislang nur sehr rudimentär erhalten 8)

Zum Thema:

Mein Eindruck bei den TRs ist immer, dass die 'serienmäßige' Grundausstattung immer am TA-System spart. Die aufgezogenen Goldrings /bzw. gelabelten TRs sind ja nicht schlecht, reizen aber die Qualitäten des Laufwerks nicht aus. Sowohl bei meinem ehemaligen Woody als auch bei einem beim Händler gehörten Fat Bob waren diese Systeme nicht der Weisheit letzter Schluss.
Beim Gebrauchtkauf würde ich daher auf das montierte System achten, bzw. einen Fat Bob ohne System kaufen, damit beim TA noch Spielraum in geschmacklicher und finanzieller Hinsicht bleibt

Gruß

Roland

oswald

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22

Friday, November 9th 2007, 8:17pm

Quoted

Original von thorupp
obwohl, wären sie weiss würde ich beide nehmen ;)


kein problem, hier werden sie geholfen :D
oswald
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thorupp

Bringt eh nix

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23

Friday, November 9th 2007, 8:20pm

Hallo Roland,
ich würde sogar sagen 95 % davon gehören in die Rille.
Es ging hier um den Anschaffungspreis für einen gebrauchten FB und nicht wie schön er ist oder auch nicht.
Langsam frage ich mich allen Ernstes mit was der geneigte Analogi überhaupt Hört wenn eh alles Sch*** ist.
LG
Thomas

thorupp

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24

Friday, November 9th 2007, 8:21pm

Oswald,
du weißt doch, :D mit Spraydosen hab ichs net so.
LG
Thomas

hal_2001

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25

Friday, November 9th 2007, 8:38pm

Hallo Guido,

interessant, anscheinend machst Du die gleichen Schritte wie ich durch.
Ich hatte am Anfang einen TD 316, daran habe ich dann ein bischen rumgebastelt, sowohl mit verschiedenen Systemen und verschiedenen Vorverstärkern. Dabei waren AT 95, DL 103, Clearaudio Classic. Bei den VV hatte ich Project, Rotel und Clearaudio.
Nachher habe ich dann ein Masselaufwerk, durch Tausch erstanden. Zwar keinen TR aber einen Scheu, dass System ist mittlerweile ein Rondo Red und der VV ein Volpe II.
Diese Kombination gefällt mir sehr gut, allerdings haben wir auch gut gefallen die Micro Seiki (BL71 oder grösser).
Also mein Tipp schau mal, was in dein Budget passt. Nach meiner Meinung muss die Kombination gefallen, es macht keinen Sinn einen TR mit einem AT95 und einem Project zu mischen.
Daher solltest Du überlegen, was dein Budget ist und was zusammenpasst.

Was mir (persönlich) nicht gefällt, sind die RB 250/300 selbst wenn diese getunt sind. Die Einpunkter-Tonarme haben schon etwas für sich.

Wenn dein Budget aber höher ist, dann würde ich in Richtung TR gehen. Denn das TMD-Lager muss einfach Klasse sein. Und dass die Geräte nicht angeboten werden, heisst auch dass die Besitzer sehr zufrieden sind.

Für mich sind Masselaufwerke einfach das Richtige und bilden eine gute Basis. Danach musst Du nur noch einen Tonarm, Tonabnehmer und VV finden. Viel Spass beim probieren...

gruss hal
Höre mit: Scheu Premier MK2, Classic 12-Zoll, Volpe RIAA2, VOX200, Myryad MI120, MA120, MT100, MCD600, Dynavector 20x

AC+

Schlimmer geht's immer

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26

Friday, November 9th 2007, 8:40pm

RE: Fat Bob S

Hallo Guido,

ich habe seit August meinen Fat Bob S mit TMD, SME M2 12“ und Micro Benz ACE L. Ursprünglich wollte ich die „Grundversion“ kaufen, Tonarm TR 2.6 und Goldring Eroica LX, ohne TMD, konnte aber noch ein paar Euro locker machen. Ich kann nur sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ein absolut erstklassiges Laufwerk. Das gute dabei ist, man kann im Laufe der Zeit einige Dinge austauschen oder zukaufen, anderen oder zweiten Tonarm – immer gerade so, was das Portemonnaie hergibt. Ich habe mir gerade das Netzteil Konstant und eine zweite SME-Basis für den zukünftigen zweiten SME-Tonarm dazu bestellt.

Ich hatte bereit in den 70er und 80er Jahren einige Plattenspieler (Dual, Sony, Elac etc.), wollte aber dann einen Plattenspieler haben, der sehr zuverlässig und auch vom Design zeitlos sein sollte. Ich habe mir dann 1983 einen Transrotor AC+ gekauft, dazu den SME 3009 III und ein Dynavector MC-System, übrigens hat mich der Plattenspieler damals ohne Tonarm und System 2.500,-- DM gekostet. Was soll ich sagen, ich hatte bis August dieses Jahres keinerlei Ausfälle. Jetzt hat sich der Motor erdreistet, nach 24 Jahren den Geist aufzugeben. ;) Das müssen andere Dreher erst mal hinkriegen. Der Motor ist bereits von Räke repariert worden.

In die engere Wahl hatte ich den ZET 1 oder ZET 3 gezogen, mich aber dann für den Fat Bob entschieden, auch und gerade wegen dem schnörkellosen Design. Klanglich ist der Fat Bob im Vergleich zum AC+ um einiges besser. Ich bin doch sehr beeindruckt, was der Bob noch so aus meinen alten Schätzchen rausholt.

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung :D
Micha
Viele Grüße
Micha

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27

Friday, November 9th 2007, 8:55pm

Für einig Zeit hatte ich den Premier III und den Zet 1 bei mir. Was die Verarbeitung betrifft, liegt der TR um Längen vorne.
Die Firma Scheu hat es innerhalb von 3,5 Monaten nicht geschafft mir eine Bohrung für einen weiteren Tonarm in die 2. Basis zu bohren!
Da habe ich mich doch lieber für den TR entschieden!
schöne Grüße

Elmar :)


rob

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28

Friday, November 9th 2007, 11:32pm

Die Frage ist nach dem Preis eines FatBob S mit Einsteigerarm auf dem Gebrauchtmarkt mit offenen Ohr für Alternatifvorschläge. Acoustic Solid wurde bereits genannt. NottinghamAnaloge Spacedeck hiermit ebenfalls. Ob ein Laufwerk in dieser Preiskathegorie nach "Erzählungen" eher in die oder jene Richtung musiziert, ist egal. Die können alle schon richtig viel, als Ausgangsbasis. Wenn man nicht einem Blender unterliegt, oder ein Montagsexemplar erwischt. Ich behaupte, jedes lässt sich mit dem Karsumpel drum herrum in die persönlich bevorzugte Richtung trimmen. Tonabnehmer, Phonovorstufe usw. Sogar Kabel.
So gesehen dürfen aesthetische Kriterien ruhig mitentscheiden. Brauch ich das Ding, um mir täglich meine Dosis Musik reinzuziehen, brauch ich es als Vehikel für irfgendwas anderes.

lg
rob

oswald

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29

Friday, November 9th 2007, 11:48pm

RE: Fat Bob S

für roland und thomas, den rillenschiebern.

Quoted

Original von suelles
Ich möchte mir nun im kommenden Jahr einen Fat Bob gebraucht kaufen, auf Grund des Budgets aber eher mit einer "schlichten" Bestückung Tonarm und System betreffend. Was würde solch ein Gerät Eurer Meinung nach kosten, respektive müsste ich ausgeben? Für Alternativvorschläge bin ich natürlich offen.
Vielen Dank vorab
Gruß

hier wurde wohl von roland und thomas nicht ausreichend bewertet.


Quoted

Original von sm.ts
ein gebrauchter Fat Bob S ist bestimmt eine gute Wahl und sollte je nach Alter und Ausführung zwischen 1200 Euro und 1800.- Euro liegen.
In der Standardausführung wohlgemerkt, d.h. mit TR 2.6 und TR Cantare System. Ältere Modelle hatten ein Goldring Eroica drauf.

konkret zum preis und zur ausführung.


Quoted

Original von Miles
Ich war auch am Fat Bob S interessiert, habe mich dann aber für einen Scheu Premier entschieden. Gründe: weniger protziges Design, Flexibilität in Bezug auf Tonarme, Sympathie für den Hersteller :)

die begründete alte naive.


das ganze von mir völlig uneigennützig und keiner mühe scheuend mit bildern angereichert....................toller fred.

die von mir nicht zitierten, weiteren wertvollen beiträge, sprechen für sich.

einzig rolands beitrag erschließt sich mir nicht.

Quoted

Original von friedrich29
Hey Jungs,
Mein Eindruck bei den TRs ist immer, dass die 'serienmäßige' Grundausstattung immer am TA-System spart. Die aufgezogenen Goldrings /bzw. gelabelten TRs sind ja nicht schlecht, reizen aber die Qualitäten des Laufwerks nicht aus.
Beim Gebrauchtkauf würde ich daher auf das montierte System achten, bzw. einen Fat Bob ohne System kaufen, damit beim TA noch Spielraum in geschmacklicher und finanzieller Hinsicht bleibt
Roland


ja, was sagt den "grundausstattung" aus ? ja, eben.


und was möchte guido ?

Quoted

Original von suelles
auf Grund des Budgets aber eher mit einer "schlichten" Bestückung Tonarm und System betreffend.


ach ja, den geringen aufpreis für einen goldfinger bestückten phantom möchte guido nicht bezahlen.

fazit: roland und thomas werden als trolle entlarft und unmissverständlich zum einnehmen der dafür vorgesehenen lagerstatt aufgefordert.

gute nacht jungens :P
oswald
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friedrich29

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30

Friday, November 9th 2007, 11:54pm

Na, da hat einer sich aber viel Mühe gemacht, war dir wohl ein Bedürfnis :D

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